Gewalt hat viele Gesichter und manchmal ist es eines,
neben dem du jeden Tag aufgewacht bist.
Narzissmus-Begleitung · Einzelbegleitung & Selbsthilfegruppe · aus eigener Erfahrung
Wenn die Trennung erst der Anfang war.
Wenn du gerade mitten in einer Trennung steckst, in der es nicht nur um dich geht, sondern auch um deine Kinder – wenn du das Gefühl hast, dass sich der Konflikt nie wirklich beruhigt, egal wie sehr du dich bemühst – dann bist du hier richtig. Ich begleite dich nicht als Außenstehende, die nur zugehört hat, sondern als jemand, die selbst durch dieses Kapitel gegangen ist.
Gewalt beginnt nicht erst da, wo sie sichtbar wird!
Sie beginnt, wenn du wegen zu schnellen Fahrens Angst um dein Leben hast. Sie beginnt mit dem unterschwelligen Drohen, mit Worten, die dich dazu bringen, deine eigenen Grenzen fallen zu lassen. Sie beginnt lange bevor jemand zuschlägt oder dich gegen deinen Willen berührt.








das ist ein teil meiner geschichte.
Es gab keinen einen Moment, der alles veränderte. Aber mit Beginn meiner letzten Schwangerschaft wusste ich: So kann es nicht weitergehen. Ich wollte nicht, dass meine Kinder eines Tages glauben, das unser Leben und wie mit mir umgegangen wurde, sei normal. Ich wollte ein Vorbild sein und meine Kinder schützen.
Es gab viel Aggression, Konsum, Unberechenbarkeit. Drohungen, die mir den Boden unter den Füßen wegzogen – die Treppe hinuntergeschubst zu werden, die Erste zu sein, die eine „gefangen bekommt“. Einmal wurde ich grob angepackt und in einem Zimmer eingesperrt, während ich mit meinem zweiten Kind schwanger war. Ich wusste nie, wann es wieder passieren würde. Gegen Ende hatte sich das in meinem Körper festgesetzt: Sobald ich seine Schritte hörte, fing ich an zu zittern. Ich verkroch mich in ein Zimmer, tat so, als würde ich fernsehen, oder putzte die Wohnung, obwohl ich gerade erst zehn Minuten gesessen hatte. Mein Körper wusste, was mein Kopf sich noch nicht eingestehen wollte.
Kurz vor der Geburt meiner jüngsten Tochter habe ich den Schritt gewagt zu gehen. Ich hatte erwartet, dass es danach besser werden würde. Es wurde anders schwer. Bis heute wird kein Unterhalt gezahlt. Gerichtsverfahren, finanzielle Verpflichtungen und die Kinder wurden zu neuen Hebeln – „wenn ich das mache, zahlt er Unterhalt“. Es war kein Ende der Gewalt, sondern eine Verlagerung: aus der Wohnung hinaus, aber mitten in Ämter, Gerichte und E-Mails hinein. Jahrelang ein Zustand aus Angst, Unsicherheit und wiederkehrenden Grenzverletzungen.
Und trotzdem war die Trennung die richtige Entscheidung. Denn sie gab mir etwas, das ich vorher nicht hatte: einen eigenen Raum. Einen Ort, an den ich mich zurückziehen konnte. Die Möglichkeit, Grenzen zu setzen, notfalls abzutauchen, mich zu erholen. Raum für meine eigene Heilung – auch wenn diese in stürmischen Wellen kam, nicht geradlinig.
Ein Wendepunkt kam, als mir die Schwester meines Ex-Mannes am Telefon sagte, er sei eine toxische, narzisstische Persönlichkeit. Von diesem Moment an habe ich mich intensiv mit dem Thema Narzissmus auseinandergesetzt. Dieses Verständnis half mir, das Erlebte einzuordnen, die Schuldfrage von mir zu nehmen und mich Schritt für Schritt aus der Opferhaltung herauszuentwickeln. Ich habe mir an vielen Stellen Hilfe geholt – bei meiner eigenen Rechtsanwältin, bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie, in Familienaufstellungen, bei einem Coach für Narzissmus. Jede dieser Stationen hat mich ein Stück weitergebracht und gestärkt.
Nach etwa vier Jahren kam ein Moment, an dem ich merkte: Etwas hatte sich wirklich verändert. Ein neuer Prozess begann, wieder über Gericht und E-Mail – aber ich brach nicht mehr sofort zusammen. Kein Zittern, kein Kaltschweiß, der mir die Luft und den klaren Kopf nahm. Ich konnte es von etwas weiter weg betrachten, es erstmal stehen lassen, mich sammeln, bevor ich reagierte. Die Gefühle sind manchmal noch da – aber mein Nervensystem fühlt sich heute sicher genug, um sie wirklich zu fühlen, statt nur zu überleben. Und genau das hat Raum geschaffen für etwas anderes: Momente, in denen ich mich wieder lebendig fühle. Ich habe wieder angefangen, Dinge zu tun, die mich ausmachen, die mir Freude schenken.
Wenn ich einer Frau begegne, die gerade dort steht, wo ich vor einigen Jahren stand, sage ich ihr: Ich weiß, was du durchmachst. Ich fühle es. Du musst es mir nicht erklären. Ich sehe dich – und so schwer es gerade auch aussehen mag: Wir schaffen das gemeinsam. Ich bin da.
Ich durfte lernen, wieder ins Urvertrauen zu kommen – und was es heißt, mich selbst bedingungslos zu lieben.
Was ich dir mitbringe
Ich bringe dir nicht nur Verständnis, sondern eigenes Erfahrungswissen mit, das dir Zeit und Kraft sparen kann. Du musst mir nichts erklären – ich kenne die Angst, die Unberechenbarkeit, das Gefühl, nicht mehr zu wissen, was normal ist.
Darüber hinaus habe ich mir über Jahre praktisches Wissen angeeignet, das viele in dieser Situation erst mühsam selbst zusammensuchen müssen: wie Familiengericht, Sorgerechtsverfahren und Ämter tatsächlich ablaufen, wie ein Gutachten funktioniert, welche Beobachtungen und Informationen in so einem Prozess wirklich hilfreich sind. Ich kann dir helfen, in diesem oft überwältigenden System den Überblick zu behalten – nicht als rechtliche Beratung, sondern als jemand, die den Weg selbst gegangen ist und weiß, worauf es ankommt.
Gemeinsam schauen wir, wie du dich neu aufstellst, wie du Grenzen setzt, die halten, und wie du auch inmitten eines laufenden Prozesses wieder Boden unter den Füßen findest.
was ich anbiete

Einzelbegleitung
288 € · 3 Termine über 4–6 Wochen · Online
1:1 Begleitung für deinen Weg – egal, ob du mitten in der Trennung steckst, Nachtrennungsgewalt erfährst oder schon länger dabei bist, das Erlebte zu verarbeiten. Wir schauen, was du gerade brauchst und wie du Stück für Stück dein Leben wieder selbstbestimmt gestalten kannst.

Selbsthilfegruppe
0 € · 1 Mal im Monat · Mehr Infos bei der Anmeldung
Trennungs- und Nachtrennungsgewalt – Ein geschützter Raum mit anderen Menschen, die Ähnliches durchleben oder durchlebt haben – hier geht es um Austausch, gegenseitiges Verständnis, das Gefühl, nicht allein zu sein. Ohne Erklären, ohne Scham, ohne das Gefühl, dich rechtfertigen zu müssen.
Hilfetelefon
Meine Begleitung basiert auf eigener Erfahrung und intensiver eigenständiger Auseinandersetzung mit dem Thema – sie ersetzt keine anwaltliche, therapeutische oder psychologische Beratung.
Falls du dich gerade in einer akuten Gewaltsituation befindest oder Unterstützung brauchst: Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar: 08000 116 016 oder online über hilfetelefon.de.
Wenn du dich in dem, was ich beschrieben habe, wieder erkennst: Du bist nicht allein.
Wenn du magst, schreib mir gerne – unverbindlich, ganz in deinem Tempo.
Podcast – Endlich ausgesprochen
Im Podcast – Endlich ausgesprochen, erzählen Caroline und ich von unseren Erfahrungen, dem Thema Gewalt und dem Weg der Inneren Heilung. Wir sprechen aus, was oft unausgesprochen bleibt und gehen auf einzelne Themen wie Love Bombing, Gaslighting uvm. ein. Wir möchten ein Leuchtturm für dich sein.
